Vollversammlung: Mutig. Klar. Wirksam.

Vollversammlung und Katharinenfeier der kfbö Frühjahr 2026 | MUTIG. KLAR. WIRKSAM.

Zwei Tage, viele Entscheidungen, klare Schritte nach vorne: Die Vollversammlung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs hat im April in Wien gezeigt, wie konsequent Frauen Kirche und Organisation gestalten. Eingebettet war sie in die Katharinenfeier rund um den Gedenktag der heiligen Katharina von Siena.

Was sichtbar wurde, ist kein abstraktes Programm, sondern konkrete Arbeit. Frauen, die diskutieren, abwägen, entscheiden und Verantwortung übernehmen.

 

Arbeiten, entscheiden, weiterentwickeln

Die Vollversammlung war geprägt von einer hohen Dichte an Themen und gleichzeitig von großer Klarheit in den Ergebnissen. Zentrale Beschlüsse wurden gefasst, etwa zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit im Verein Teilen spendet Zukunft, zur nachhaltigen Entwicklung der Aktion Familienfasttag, zur finanziellen Ausrichtung und zu zukünftigen Strukturen.

Diskussionen wurden nicht ausgesessen, sondern geführt. Unterschiedliche Perspektiven waren präsent, und trotzdem wurden tragfähige Entscheidungen getroffen. Genau darin zeigt sich die Qualität der gemeinsamen Arbeit.

Produktivität bedeutet hier nicht Geschwindigkeit, sondern Verbindlichkeit. Themen werden bearbeitet, Entscheidungen getroffen und Schritte gesetzt, die weitertragen.

 

Frauen gestalten | nicht irgendwann, sondern jetzt

Was die Vollversammlung besonders deutlich macht: Frauen gestalten Kirche und Organisation längst aktiv. Sie entwickeln Modelle, tragen Verantwortung für Budgets, treffen strategische Entscheidungen und halten Prozesse zusammen.

Diese Arbeit passiert nicht im Hintergrund, sondern im Zentrum der Bewegung. Die Vollversammlung ist genau der Ort, an dem diese Verantwortung sichtbar wird.

Gleichzeitig wird dort weitergedacht: Wie müssen Strukturen aussehen, damit diese Gestaltung nicht von Einzelnen getragen wird, sondern dauerhaft möglich bleibt?

 

Teilhabe als Realität

Ein eigener Studienteil hat sich mit der Teilhabe von Frauen in der Kirche beschäftigt. Dabei wurde klar ausgesprochen, was vielerorts längst Praxis ist: Frauen übernehmen Leitungsaufgaben, oft ohne entsprechende formale Absicherung.

Die Vollversammlung nimmt diese Realität ernst. Nicht als Problem, sondern als Ausgangspunkt für Weiterentwicklung. Es geht darum, das sichtbar zu machen, was längst geschieht, und daraus Konsequenzen zu ziehen.

 

Gemeinsame Verantwortung trägt

Die Diskussionen haben auch gezeigt, wie sehr die kfbö von gemeinsamer Verantwortung lebt. Entscheidungen werden nicht einfach durchgesetzt, sondern gemeinsam getragen, auch dort, wo es unterschiedliche Positionen gibt.

Gerade in Fragen von Finanzen, Struktur und Zukunftsausrichtung wurde deutlich: Die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, ist hoch. Und sie ist die Grundlage dafür, dass die Organisation handlungsfähig bleibt.

 

Ein sichtbarer Schritt nach außen

Mit dem Launch der neuen Website wurde ein weiterer Schritt gesetzt. Sie macht die Arbeit der kfbö sichtbarer und stärkt die Verbindung innerhalb der Organisation.

Sie zeigt, was die Vollversammlung inhaltlich prägt: Frauen, die gestalten, Entscheidungen treffen und ihre Themen klar nach außen tragen.

 

Katharina von Siena als Bezugspunkt

Die Katharinenfeier bildet den Rahmen für diese Tage. Katharina steht für eine Kirche, die nicht stehen bleibt. Für eine Frau, die ihre Stimme genutzt hat und Verantwortung übernommen hat. Genau das wird in der Vollversammlung konkret. Nicht als Idee, sondern als Praxis.

 

Fotohinweis: Katharinentor – Kirche St. Marien in Amstetten.

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