Im Juli 2025 hat das höchste Gericht der Welt gesprochen: Der Internationale Gerichtshof hat in einem einstimmigen, historischen Gutachten festgestellt, dass Klimaschutz keine freiwillige politische Kür ist, sondern eine völkerrechtliche Pflicht. Das Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt ist Voraussetzung für alle anderen Menschenrechte.
Am 20. Mai 2026 hat die Staatengemeinschaft die Chance, dieses Urteil in die Tat umzusetzen. Die UN-Generalversammlung stimmt über eine Resolution ab, eingereicht vom Inselstaat Vanuatu mit breiter internationaler Unterstützung, die das Gutachten in konkrete Konsequenzen übersetzt: einen gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, stärkere internationale Zusammenarbeit und Anerkennung klimabedingter Schäden für die verletzlichsten Gemeinschaften.
Die Klimakrise hat ein zutiefst weibliches Gesicht. In Subsahara-Afrika müssen Frauen wegen Dürren weitere Strecken für Wasser zurücklegen, auf Kosten ihrer Bildung und wirtschaftlichen Selbstständigkeit. In Bangladesch verlieren Frauen durch Überschwemmungen ihre Lebensgrundlage. In Kolumbien kämpfen unsere Partnerinnen täglich gegen die Zerstörung ihres Lebensraums.
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs steht an ihrer Seite. Im Geist von Laudato si‘ und Laudate Deum, getragen von jahrzehntelanger Entwicklungsarbeit im Rahmen der Aktion Familienfasttag, fordern wir: Österreich muss am 20. Mai für diese Resolution stimmen.
Verbindung zur Papstaudienz & kirchlichem Handeln
Die kfbö hat im Rahmen der jüngsten Papstaudienz Verbindungen auf höchster kirchlicher Ebene geknüpft. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat sich mit der WUCWO verbündet. Dies schafft eine einzigartige Gelegenheit: kirchliche Autorität und zivilgesellschaftliches Engagement der kfbö wirken zusammen, für Klimagerechtigkeit als Schöpfungsverantwortung.
- Klimakrise hat ein zutiefst weibliches Gesicht: Frauen weltweit sind überproportional betroffen
- Die kfbö unterstützt über die Aktion Familienfasttag jährlich 70+ Projekte im Globalen Süden
- Laudato si‘ und Laudate Deum bilden das spirituelle Fundament des Engagements
- Klimagerechtigkeit ist Voraussetzung für Frieden; Frieden ist Kernauftrag der Kirche
Was können Sie tun?
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