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Papstaudienz: kfbö-Anliegen auf internationaler Ebene eingebracht

Im März nahm Angelika Ritter-Grepl, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö), als Mitglied der offiziellen Delegation von Bundespräsident Alexander Van der Bellen an einer Privataudienz bei Papst Leo XIV. im Vatikan teil. Der Delegation gehörten außerdem First Lady Doris Schmidauer sowie Bundesministerin Claudia Bauer (Europa, Integration und Familie) und Bundesminister Peter Hanke (Innovation, Mobilität und Infrastruktur) an.

Die Gespräche widmeten sich zentralen globalen Herausforderungen: Frieden und Sicherheit, internationale Konfliktlagen sowie die Bedeutung des interreligiösen Dialogs. Thematisiert wurde auch die Rolle der Kirche in einer sich wandelnden Gesellschaft, mit Blick auf ihre gesellschaftliche Verantwortung und Glaubwürdigkeit.

Ritter-Grepl nutzte die Audienz, um Papst Leo XIV. direkt um Unterstützung zu bitten: Der Heilige Stuhl möge sich in internationalen Gesprächen und Abkommen konsequent für Geschlechtergerechtigkeit – Gender Equality – einsetzen und dabei klar auf der Seite der Frauen stehen.

Am Rande der Audienz fand ein Gespräch zwischen Sr. Raffaella Petrini, Doris Schmidauer und Angelika Ritter-Grepl statt, in dem Fragen von Leitungserfahrung aus Frauenperspektive erörtert wurden. Den Abschluss der Reise bildete die Übergabe einer im deutschsprachigen Raum von Frauenverbänden durchgeführten Studie zur Leitung von Frauen in der Pastoral, entgegengenommen wurde sie von Untersekretärin Sr. Nathalie Becquart im Synodenbüro.

Die Teilnahme der kfbö an dieser hochrangigen Delegation steht exemplarisch für ihr Engagement, Frauenanliegen und Geschlechtergerechtigkeit konsequent in kirchliche wie gesellschaftliche Entscheidungsräume einzubringen.

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