Internationaler Frauentag
Zum Internationalen Frauentag erinnert die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfb) daran, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern in Österreich und weltweit die Gleichberechtigung noch immer nicht erreicht ist. Frauen leisten weltweit den Großteil der unbezahlten Care-Arbeit, sind wirtschaftlich benachteiligt und haben oft weniger Einfluss auf gesellschaftliche Entscheidungen. Besonders in Krisenzeiten werden diese Ungleichheiten noch verstärkt. Die Thematik Gewalt gegen Frauen hängt ursächlich mit Geschlechterdiskriminierung und stereotypen Geschlechterrollen zusammen.
„Es fehlt nach wie vor an Gerechtigkeit für Frauen – sei es im Berufsleben, bei der Bezahlung oder in der politischen Mitbestimmung. Gleichzeitig tragen sie einen Großteil der gesellschaftlich essenziellen, aber oft unsichtbaren Arbeit. Es ist höchste Zeit, diese Ungerechtigkeiten zu überwinden und echte Gleichstellung und Gleichberechtigung zu schaffen“, betont kfb-Vorsitzende Angelika Ritter-Grepl.
Familienfasttag 2025: Frauen in Kolumbien stärken
Seit über 60 Jahren setzt sich die kfb mit der Aktion Familienfasttag für Frauen weltweit ein, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. 2025 liegt der Fokus auf Kolumbien, wo die Partnerorganisation SERCOLDES indigene und afro-kolumbianische Frauen unterstützt. Ziel ist es, Zugang zu Bildung, wirtschaftlicher Unabhängigkeit und politischer Teilhabe zu verschaffen. Außerdem werden Frauen ermutigt, sich aktiv für Friedensprozesse und den Umweltschutz einzusetzen.
„Der Weltfrauentag zeigt, dass Frauen weltweit für ihre Rechte kämpfen müssen. Unsere Solidarität ist gefragt, um eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft zu schaffen“, unterstreicht Ritter-Grepl. „Unsere Vision ist eine Welt, in der Frauen und Männer gleichberechtigt sind und jeder Mensch frei von Gewalt und Diskriminierung leben kann. Jede Spende und jede Handlung der Solidarität bringt uns diesem Ziel näher.“
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Die kfb ruft dazu auf, sich aktiv für die Rechte von Frauen einzusetzen und die Aktion Familienfasttag zu unterstützen. Jede Spende hilft, Frauen auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben zu begleiten und ihre Gemeinschaften nachhaltig zu stärken.
„Die Klimakrise betrifft uns alle – jedoch nicht in gleichem Maß. Frauen in den ärmsten Regionen tragen die schwerste Last, obwohl sie am wenigsten zur Krise beigetragen haben. Die Unterstützung von Frauenprojekten ist daher nicht nur ein Zeichen der Solidarität, sondern trägt zu einem guten Leben für alle - Frauen, Kinder und Männer - bei“, so Ritter-Grepl.