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Weltgebetstag

Weltgebetstag: international gelebte Ökumene

Der erste Freitag im März ist jedes Jahr eine Art Feiertag für Frauen unterschiedlichster Kirchen, Kulturen und Traditionen weltweit – darunter auch für die kfb.

An diesem Tag beten 170 Länder 24 Stunden lang gemeinsam für weniger Gewalt und Ungerechtigkeit. Mit einer Liturgie, die jährlich von Frauen eines anderen Landes gestaltet wird, setzen sie ein starkes Zeichen der Verbundenheit und Hoffnung auf ein friedliches Miteinander. 

Die Liturgie für den WGT 2026 kam aus dem westafrikanischen Nigeria und trug den Titel „Kommt – lasst euch stärken!“ 2025 schufen Frauen auf den Cook Inseln „wunderbar geschaffen“ ein Gebet für die Schönheit der Schöpfung. 2024 war Palästina mit dem Thema „…durch das Band des Friedens“ im Fokus, 2023 Taiwan mit Versen rund um Glaube, friedliches Zusammenleben und Dankbarkeit.

Siena

Den Gebeten folgen konkrete Taten

Die an diesem Tag gesammelten Spenden kommen Frauen- und Mädchenprojekten zugute – ein Symbol weltweiter solidarischer Verbundenheit. Jedes nationale Weltgebetstagskomitee entscheidet unabhängig über die Verwendung der Gelder. Das österreichische arbeitet mit vielen unterschiedlichen Projektpartner*innen zusammen. Inhaltliche Schwerpunkte sind Bildung, Gesundheit, Maßnahmen zur Einkommensschaffung, Beratung und Begleitung von Gewaltbetroffenen sowie ökumenische Zusammenarbeit.

1952 – 2022

70 Jahre Weltgebetstag in Österreich

Hildegard von Bingen gilt als eine der berühmtesten Frauen des deutschen Mittelalters. Ihre Talente waren vielfältig. Sie reichte von der Theologie bis zur Musik, Medizin, Natur- und Heilkunde. Sie setzte sich als Frau in einer von Männern dominierten Welt durch und wurde von Königen und kirchlichen Persönlichkeiten als Rat- und Trostgeberin aufgesucht und verehrt.
Bei der kfb-Frauenreise 2024 erkundeten wir die wichtigsten Wirkungsstätten der bedeutenden Heiligen und besuchten Bingen am Rhein, die Abtei St. Hildegard, die Klosterruine Disibodenberg und andere Orte, an denen ihre Lehren bis heute weitergetragen werden.